Ernennung zum Soldat auf Zeit ? – Was ist zu tun?

Soldaten auf Zeit und Berufssoldaten genießen freie Heilfürsorge. Der Dienstherr – in diesem Fall die Bundeswehr – übernimmt die entstehenden Krankheitskosten. Soldaten benötigen also weder eine private noch eine gesetzliche Krankenversicherung. Die Heilfürsorge ist etwas sehr komfortables und wertvolles für Soldaten und der Eintritt erfolgt automatisch zu Dienstbeginn. Doch damit ist es für einen zukünftigen Soldaten nicht getan. Jeder Soldat ist gesetzlich verpflichtet eine Pflegeversicherung abzuschließen. Versäumt man dieses droht sogar ein Bußgeld von bis zu 2.500,00 Euro.

Während der Dienstzeit ist also alles geregelt. Doch was passiert nach dem aktiven Dienst?      Die freie Heilfürsorge entfällt. Anstelle des Anspruchs auf Heilfürsorge hat der frisch ausgeschiedene Soldat nun einen Anspruch auf 70 Prozent Beihilfe des Bundes. Die fehlenden 30 Prozent Versicherungsschutz müssen vom Soldaten eigenständig organisiert werden. Dieses kann je nach Alter und Gesundheitszustand sehr teuer werden.

Aus diesem Grund empfiehlt der Dienstherr jedem Soldaten bei Beginn seiner Dienstzeit eine Anwartschaft für die Krankenversicherung. Die Anwartschaft wird zusammen mit der Pflegeversicherung abgeschlossen. Sie bietet den Vorteil, dass sowohl das Alter als auch der Gesundheitszustand eingefroren wird. Hierdurch können dem Soldaten nach Ende der Dienstzeit gute Konditionen ohne eine erneute Gesundheitsprüfung gewährt werden.

Die Continentale Versicherung wird von der „Förderungsgesellschaft des Deutschen Bundeswehr Verbandes mbH“ empfohlen.

Für mehr Informationen sprechen Sie uns gerne an: Kontakt

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Das ändert sich 2017 für Versicherungskunden

Garantiezins für Lebensversicherungen:

Für Lebensversicherungen gilt ab 2017 ein neuer Garantiezins. Er sinkt von 1,25 % auf 0,9 %.

Von der Änderung nicht betroffen sind Altverträge. Diese behalten ihre ursprünglich festgelegte Garantieverzinsung, die nicht angepasst wird.

 

Besteuerung von Lebensversicherungen

Haben sie ihre Lebensversicherung vor 2005 abgeschlossen, ist die Auszahlung nach zwölf Jahren steuerfrei. Ist der Vertrag aus 2005 und später, ist nach dem Ablauf von zwölf Jahren lediglich die Hälfte ihrer Erträge steuerfrei. Die andere Hälfte wird mit ihrem persönlichen Steuersatz versteuert. Diese Regelung tritt ab dem 01.01.2017 das erste Mal in Kraft, da die Zwölf-Jahre-Frist nun auch für Verträge ab 2005 abgelaufen ist.

 

Höhere Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung sowie GKV-Versicherungspflichtgrenze

Die Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung steigt von 50.850 Euro auf 52.200 Euro.

Außerdem können Arbeitnehmer erst ab einem Jahreseinkommen von 57.600 Euro in die private Krankenversicherung wechseln. Bislang liegt diese Grenze bei 56.250 Euro.

 

Neue Pflegegrade und höhere Beiträge in die Pflegeversicherung

Durch eine umfassende Reform der Pflegeversicherung (unter Anderem Änderung der drei Pflegestufen in fünf Pflegegrade ) steigen die Beiträge in die gesetzliche Pflegeversicherung um 0,2 %.

Außerdem steigt die Beitragsbemessungsgrenze von monatlich 4237,50 Euro auf 4350,00 Euro.

 

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Continentale Studie 2016: Belastung von pflegenden Angehörigen

Die Continentale hat deutschlandweit 1.000 Menschen befragt, die andere Personen privat pflegen oder betreuen.

Das Ergebnis: Rund zwei Drittel der Pflegenden fühlen sich hierdurch stark belastet.

Und: der Grad der Belastung steigt mit der Pflegestufe.

Im Detail heißt das:

  • 23% fühlen sich sehr stark belastet
  • 48 % stark
  • 5% empfinden keine Belastung
  • 36% der Befragten, die eine Person mit Pflegestufe 3 betreuen, fühlen sich sehr stark belastet
  • nur 31% sagen aus, dass sie ihrer Aufgabe voll und ganz gerecht werden

Wie wirkt sich die Belastung durch die Pflege eines Anderen aus?

  • 63% fühlen sich körperlich erschöpft
  • 62% sind emotional und seelisch erschöpft
  • 60% vernachlässigen ihre persönlichen Bedürfnisse
  • 43% fühlen sich bei der medizinischen Versorgung überfordert
  • 33% empfinden negative Auswirkungen auf den eigenen Beruf und sprechen von finanziellen Nachteilen

Gibt es auch positive Auswirkungen?

Durchaus, denn:

  • 75% gaben an, dass sie durch die Pflege einem Menschen etwas zurückgeben können, die ihrerseits bereits viel für sie getan haben – die eigenen Eltern zum Beispiel
  • ebenfalls 75% ziehen positive Energie und Zufriedenheit aus der Pflege
  • 63% freuen sich über die Unterstützung durch Partner, Familie oder Freunde

Dennoch blicken viele Pflegende sorgenvoll in die Zukunft und haben Angst davor, dass sich der Zustand des gepflegten Menschen verschlechtert und sie die Aufgabe körperlich oder emotional nicht mehr bewältigen können. Sie haben Sorge, dass sie Pflege und Beruf nicht mehr in Einklang bringen können.

Was sind die Gründe für eine private Pflege?

  • 91% sagen, sie pflegen aus Liebe zu dem Menschen
  • 85% aus Pflichtgefühl
  • 64% aus finanziellen Gründen, da die Kosten für einen Platz im Pflegeheim nicht aufgebracht werden können
  • 58% nennen als Grund eine regelmäßige Geldleistung, etwa aus der Rente des Gepflegten

Eine Entlastung wünschen sich Pflegende durch mehr praktische Hilfe, emotionalen Beistand oder finanzielle Unterstützung.

Dr. Marcus Kremer, Vorstand der Continentale Krankenversicherung sagt hierzu:

„Einen anderen Menschen privat zu pflegen, verdient Bewunderung. Wir sehen deutlich, wie sehr diese Menschen belastet sind. Als Versicherer können wir hier nur einen kleinen Beitrag leisten. Die gesetzliche Pflegeversicherung ist im besten Falle eine Teilkaskoversicherung, die zum Beispiel bei stationärer Pflege höchstens die Hälfte der Kosten deckt. Wir raten dringend zum Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung, denn eines sehen wir in unserer Befragung: Eine bessere finanzielle Situation entlastet die Pflegenden nachhaltig.“

80% der privat gepflegten Menschen haben eine Pflegestufe. Über die Hälfte, nämlich 55% der Befragten pflegen ihre Eltern oder Schwiegereltern, 14% den Partner.

  • 38% erhalten bei ihrer Pflege eine Unterstützung durch den Pflegedienst
  • 27% pflegen völlig allein
  • 60% der Befragten sind Frauen

Quelle: Continentale Studie (jährliche Untersuchung der Continentale Krankenversicherung a.G. in Zusammenarbeit mit TNS Infratest).

Die komplette Studie finden sie unter www.continentale.de/studien

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Pflege 2015 - Erstes Pflegestärkungsgesetz: Das ist neu

Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland steigt stetig, denn:

Die Deutschen werden immer älter!

Im Jahr 2011 waren ca. 2,5 Millionen Menschen pflegebedürftig, dies hat der Staat zum Anlass genommen, die pflegerische Versorgung zu verbessern. Daraus resultierend ist am 01.01.2015 das Erste Pflegestärkungsgesetz in Kraft getreten.

Was ist neu?

  • die Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen wurden merklich erweitert. So stehen z.B. für die häusliche Pflege nun 1,4 Milliarden Euro zur Verfügung.
  • Leistungen werden nicht nur erhöht, sondern sie können auch flexibler eingesetzt werden.
  • Demenzkranke ohne Pflegestufe erhalten mehr Leistungen als bisher

Die Änderungen kurz zusammengefasst:

-Verhinderungspflege – Auszeit für Pflegende:

wer die Pflege eines Angehörigen übernommen hat, gelangt schnell an seine psychischen und physischen Grenzen. Urlaube und Auszeiten sind ganz wichtig, um neue Kraft zu schöpfen. Auch bei Erkrankungen des Pflegenden springt dann ein ambulanter Pflegedienst ein. Sechs statt bisher vier Wochen und 1.612,-€ stehen hierfür zur Verfügung. Dieser Betrag kann aufgestockt werden mit 50% des für Kurzzeitpflege vorgesehenen Betrages, wenn diese nicht in Anspruch genommen wurde.

-Kurzzeitpflege und Pflege auf Zeit:

in der Regel finanziert die Pflegekasse vier Wochen Kurzzeitpflege im Jahr. Diese kann z.B. für einen gewissen Zeitraum nach einem Krankenhausaufenthalt notwendig werden. Für den Fall, dass die Angehörigen ihren Anspruch auf Verhinderungspflege nicht voll ausgeschöpft haben, kann die Kurzzeitpflege mit dem dafür vorgesehenen Geld aufgestockt werden.

-Teilstationäre Tages- und Nachtpflege:

pflegebedürftige Menschen benötigen teilweise eine Rund-um-die Uhr-Betreuung. Nur welcher Angehörige, der selbst berufstätig ist, kann das schon leisten. Hier gibt es die Möglichkeit, den Patienten in speziellen Einrichtungen versorgen zu lassen. Neu ist, dass diese Betreuung nicht auf das Pflegegeld und die ambulante Pflege angerechnet wird, sondern unabhängig davon gezahlt wird. Je nach Pflegestufe macht das zwischen 231,-€ und 1.612,-€ aus.

-Zusätzliche Entlastung – niedrigschwellige Betreuungsangebote:

was sind „niedrigschwellige Betreuungsangebote“? Es bedeutet, dass sich anerkannte freiwillige Helfer um besonders hilfebedürftige Menschen kümmern. Durch sie werden Angehörige tage- oder stundenweise entlastet. Für die Betreuung in diesem Rahmen stehen mit dem neuen Pflegestärkungsgesetz monatlich 104,-€ (in Ausnahmefällen 208,-€) für Demenzpatienten und auch für rein körperlich beeinträchtige Menschen zur Verfügung, die auf eine intensive Betreuung angewiesen sind. Darüber hinaus kann derjenige, der sein Budget für ambulante Pflegesachleistungen nicht voll in Anspruch nimmt bis zu 40% des dafür vorgesehenen Betrages für niedrigschwellige Betreuungsangebote verwende.

-Mehr Hilfe für Demenzkranke:

Demenzkranke, die in ihrer Alltagskompetenz stark eingeschränkt, körperlich aber wenig bis gar nicht beeinträchtigt sind, werden in die Pflegestufe 0 eingstuft. Bisher war ihr Anspruch auf Pflegeleistungen sehr stark eingeschränkt, obwohl ihre Betreuung oft sehr aufwendig und intensiv ist. Neuerdings haben Demenzkranke Anspruch auf die Leistungen der Tages- und Nachtpflege der Kurzzeitpflege sowie den Zuschlag für ambulant betreute Wohngruppen.

-Zuschüsse für Pflegehilfsmittel:

für alltägliche Pflegehilfsmittel wie Bettschutzeinlagen, Inkontinenzmaterial, Einmalhandschuhe usw. wird nun ein Zuschuss von 40,-€ im Monat gezahlt.

-Höhere Zuschüsse für Umbaumaßnahmen:

seit dem 01. Januar 2015 werden Umbaumaßnahmen, die zu Hause getroffen werden müssen, damit beispielsweise ein Rollstuhl durch die Türen passt oder die Dusche begehbar ist mit 4.000,-€ pro Maßnahme bezuschusst. Dies ist deutlich mehr als zuvor. Der Betrag kann auf bis zu 16.000,-€ erhöht werden, wenn mehrere Pflegebedürftige in einer Wohnung leben.

-Pflege WGs – neue Wohnformen für Pflegebedürftige:

eine neue Form des Zusammenlebens von Pflegebedürftigen bieten Wohngemeinschaften, in denen sich mindestens drei Pflegebedürftige zu einer Wohngemeinschaft mit ambulanter Pflege zusammen schließen. Sie können pro Person eine Anschubfinanzierung von 2.500,-€ in Anspruch nehmen (bzw. maximal 10.000,-€) Hierzu kommt ein monatlicher Gruppenzuschlag von 205,-€.

-Lohnersatzleistungen für pflegende Angehörige:

Angehörige, die zum Beispiel die Pflege eines Familienmitglieds kurzfristig übernehmen müssen, haben Anspruch auf Lohnersatzleistung über einen Zeitraum von 10 Tagen. Die Leistungen sind vergleichbar mit dem Kinderkrankengeld, das Eltern im Falle eines erkrankten Kindes erhalten.

-Verbesserung der stationären Pflege:

das Budget für stationäre Pflegeeinrichtungen wurde um eine Milliarde Euro erhöht. Somit soll die Zahl der Pflegekräfte von 25.000 auf 45.000 erhöht werden.

Mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz soll die Verbesserung der Pflegeleistungen noch weiter voran getrieben werden. Es soll noch in dieser Legislaturperiode in Kraft treten und beinhaltet die folgenden Punkte:

  • Neudefinition des Pflegebedürftigkeitsbegriffs
  • Einführung eines neuen Begutachtungsverfahrens
  • keine Unterscheidung mehr zwischen Pflegebedürftigen mit körperlichen Beeinträchtungen und psychischen Beeinträchtigungen (speziell Demenzkranke)
  • der individuelle Bedarf des Einzelnen steht im Mittelpunkt
  • Erhöhung der Zahl der Pflegestufen

 

 

 

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Continentale-Studie 2014 zum Thema Pflegebedürftigkeit

Repräsentative Befragung für Deutschland

Die Continentale Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinsitut TNS Infratest erstellt. Sie wird seit 2000 jährlich durchgeführt, die Fragen werden über die Jahre hinweg in ähnlicher Form gestellt, um Entwicklungen im Gesundheitswesen aus Sicht von gesetzlichen und privaten Krankenversicherten aufzuzeigen.

Befragt wurden 1314 Menschen ab 25 Jahren, darunter 160 Privatversicherte.

Punkte der Befragung:

1. Die Ängste der Bevölkerung

  • 84% Angst vor Pflegebedürftigkeit
  • 79% Angst vor Krankheit
  • 66% Angst vor nicht ausreichender Altersrente
  • 52% Angst vor Berufsunfähigkeit
  • 43% Angst vor Arbeitslosigkeit

Hierbei lässt sich noch einmal unterscheiden, ob die Befragten unter oder über 60 Jahre alt sind, denn: je älter die Befragten sind, desto geringer sind ihre Ängste – beispielsweise und leicht nachzuvollziehen vor Berufsunfähigkeit und Arbeitslosigkeit.

2. Wertet man nur die Antworten der unter 60-jährigen aus, ergibt sich folgendes Bild:

  • 85% Angst vor Pflegebedürftigkeit
  • 83% Angst vor Krankheit
  • 80% Angst vor nicht ausreichender Altersrente
  • 70% Angst vor Berufsunfähigkeit
  • 58% Angst vor Arbeitslosigkeit

3. Die Notwendigkeit privater Vorsorge

  • 55% sehen die Notwendigkeit, sich im Bereich Pflege privat abzusichern
  • 53% sehen die Notwendigkeit, sich im Bereicht  Altersvorsorge privat abzusichern
  • 48% sehen die Notwendigkeit im Breich Krankheit
  • 39% sehen die Notwendigkeit im Bereich Berufsunfähigkeit

Auch hier gibt es Unterschiede zwischen den Antworten der über 60-jährigen und der unter 60-jährigen. So sehen z.B. nur wenige über 60-jährige die Notwendigkeit, sich privat abzusichern.

4. Informationsbedarf über private Vorsorge – wie groß ist er?

  • 38% haben einen großen Informationsbedarf über private Pflegevorsorge
  • 31% über private Krankenabsicherung
  • 27% über private Altersvorsorge
  • 24% über Berufsunfähigkeit

 5.  Ängste im Pflegefall – wovor haben die Menschen im Pflegefall Angst?

  • 83% vor persönlicher Belastung der Angehörigen
  • 82% vor schlechter medizinischer Versorgung
  • 79% vor Verlust der finanziellen Unabhängigkeit
  • 76% vor finanzieller Belastung der Angehörigen
  • 70% vor Vereinsamung

6. Gewünschte Art der eigenen Pflege

  • 43% zu Hause durch Pflegedienst
  • 36% zu Hause durch Angehörige
  • 17% in einem Pflegeheim
(fehlende Prozentpunkte: weiß nicht oder keine Angaben)

 

7. Gewünschte Art der Pflege für den Lebenspartner

  • 41% zu Hause durch den Pflegedienst
  • 44% zu Hause durch Angehörige bzw. selber pflegen
  • 8% in einem Pflegeheim

(fehlende Prozentpunkte: weiß nicht oder keine Angaben)

 

8. Vorsorgemaßnahmen – welche Vorsorge schützt bei Pflegebedürftigkeit?

  • 69% Immobilien
  • 67% Pflegezusatzversicherung
  • 60% Unfallversicherung
  • 57% private Rentenversicherung
  • 53% Sparen
  • 33% Kapitallebensversicherung

Über die Hälfte der befragten Personen sehen private Vorsorge für den Pflegefall als notwendig an. Jedoch wissen nur sehr wenige, welche Maßnahme hierfür die richtige ist. Die einzig geeignete Vorsorgeform ist die Pflegezusatzversicherung. Private Renten reichen meist nicht aus und eine Unfallversicherung zahlt nur, wenn die Pflegebedürftigkeit die Folge eines Unfalls ist… Das zeigt, dass die Menschen oft nicht gut genug informiert sind.

9. Ausgabebereitschaft – wie viel Geld würden Sie für Pflegezusatzversicherungen ausgeben?

  • 8% mehr als 75,-€ pro Monat
  • 13% bis 75,-€ pro Monat
  • 37% bis 50,-€ pro Monat
  • 60% bis 25,-€ pro Monat
  • 74% bis 10,-€ pro Monat
  • 21% nichts

10. Private Pflegezusatzversicherung – haben Sie eine private Pflegezusatzversicherung?

  • 23% ja
  • 75% nein

(fehlende Prozentpunkte: weiß nicht oder keine Angaben)

 

23% der Befragten gaben an, eine Pflegezusatzversicherung abgeschlossen zu haben. Laut PKV-Verband sind dies jedoch tatsächlich nur 3%! Offenbar ist auch hier ein Großteil der Menschen schlecht informiert oder verwechselt die Pflegezusatzversicherung mit der Pflegepflichtversicherung oder anderen abgeschlossenen Versicherungen.

11. Gründe gegen die Absicherung – was spricht gegen eine Pflegezusatzversicherung?

  • 61% Versicherung zahlt im Ernstfall nicht
  • 59% Pflege durch Partner/Angehörige
  • 58% Versicherung ist zu teuer
  • 51% zu alt/zu jung für die Versicherung
  • 48% gebe das Geld lieber für andere Dinge aus
  • 48% noch nicht informiert
  • 46% auf andere Art vorgesorgt
  • 31% habe genug Geld für die Pflege
  • 28% keine Beratung gefunden

Hier fällt auf, dass der gravierendste Grund das generelle Misstrauen gegenüber Versicherungen ist. „Versicherungen zahlen nicht,weil sich die Versicherer im Ernstfall auf irgendwelche Klauseln berufen.“ Dabei orientieren sich die Versicherer bei der Prüfung des Pflegefalls meist einfach an der gesetzlichen Pflegeversicherung: zahlt diese, zahlt auch der private Versicherer. Dies scheint jedoch vielen nicht bekannt zu sein, da 61% der Meinung sind, das Versicherer im Ernstfall nicht zahlen.

Quelle: Continentale Kranken a.G.

 

 

 

 

 

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Die wichtigsten Sozialversicherungswerte für 2014 im Überblick

Die ab 01.01.2014 gültigen Werte zur Sozialversicherung sind nun verabschiedet worden:

Zum Vergleich finden Sie auch die Werte aus dem Jahr 2013 auf unserer Internetseite.

Rechengrößen / Werte für 2014

Jahresarbeitsentgeltgrenzen KV Alte Bundesl. Neue Bundesl.
Versicherungspflichtgrenze (allgemein) 53.550,00 Euro 53.550,00Euro
Versicherungspflichtgrenze (Bestandsfälle PKV) 48.600,00 Euro 48.600,00 Euro

Beitragsbemessungsgrenzen Alte Bundesl. Neue Bundesl.
Kranken- und Pflegeversicherung (jährlich) 48.600,00 Euro 48.600,00 Euro
Kranken- und Pflegeversicherung (monatlich) 4.050,00 Euro 4050,00 Euro
allgemeine Rentenversicherung (jährlich) 71.400,00 Euro 60.00,00 Euro
allgemeine Rentenversicherung (monatlich) 5.950,00 Euro 5.000,00 Euro
Arbeitslosenversicherung (jährlich) 71.400,00 Euro 60.000,00 Euro
Arbeitslosenversicherung (monatlich) 5.950,00 Euro 5.000,00 Euro

Alte Bundesl. Neue Bundesl.
Geringfügigkeitsgrenze 450,00 Euro 450,00 Euro
Geringverdienergrenze Auszubildende 325,00 Euro 325,00 Euro
Beitragsfrei Familienversicherung 395,00 Euro 395,00 Euro

Freiwillige Versicherung in der GKV Alte Bundesl. Neue Bundesl.
allgemeine Mindestbemessungsgrundlage 921,67 Euro 921,67 Euro
Mindestbemessungsgrundlage für Existenzgründer 1.382,50 Euro 1.382,50 Euro
Mindestbemessungsgrundlage für Selbstständige 2.073,75 Euro 2.073,75 Euro
Regelbemessungsgrundlage für Selbstständige

Höchster Arbeitgeberzuschuss (angestellte PKV-Mitglieder)
Alte Bundesl.

Neue Bundesl.
Krankenversicherung mit Anspruch auf Krankengeld (auf Basis des GKV-Beitragssatzes von 15,5 %) 295,65Euro 295,65 Euro
Pflegeversicherung (außer Sachsen) 41,51 Euro 41,51 Euro
Pflegeversicherung (Sachsen) 21,26 Euro 21,26 Euro

Studentenbeitrag Wintersemester 2011/2012 Alte Bundesl. Neue Bundesl.
Krankenversicherung (monatlich) 64,77 Euro 64,77 Euro
Pflegeversicherung (monatlich) 12,24 Euro 12,24 Euro
Pflegeversicherung (monatlich) für
kinderlose Studenten ab 23 Jahren
13,73 Euro 13,73 Euro

Beitragssätze zur Sozialversicherung 2014
Krankenversicherung 15,50 %
Pflegeversicherung
(ggf. zuzügl. AN-Beitragszuschlag i.H.v. 0,25 %)
2,05 %
allgemeine Rentenversicherung (voraussichtlich) 18,90 %
knappschaftliche Rentenversicherung (voraussichtlich)
Arbeitslosenversicherung 3,00 %

Haben Sie Fragen zu den zu den neuen Werten und zu den damit verbundenen Wechselmöglichkeiten in die private Krankenversicherung?

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Mann = Frau. So will es das Gesetz.

Gleiche Beiträge für Männer und Frauen. So will es künftig der Gesetzgeber. Was das für Sie bedeutet, das kommt ganz darauf an. Zu der Höhe der künftigen Unisex-Beiträge sind seriöse Aussagen derzeit leider kaum möglich. Bisher zahlen Männer meistens geringere Beiträge als Frauen.

Allerdings ist abzusehen, dass die Beiträge in der Regel ab dem 21.12.2012 für Männer steigen -insbesondere in der Pflege-Ergänzung.

Haben Sie noch Fragen? Wünschen Sie ein persönliches Angebot?

Ich berate Sie gern. Denn eine individuelle Lösung lässt sich nur in einem persönlichen Beratungsgespräch finden. Nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf.

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